ZND – Zentrum für Neurodivergenz,
Diagnostik & Beratung
Diagnostik & Einordnung bei Autismus und ADHS
Fundierte Diagnostik für Menschen, die sich selbst besser verstehen möchten
- klar, strukturiert und auf hohem fachlichen Niveau -
Viele Menschen kommen, nachdem sie bereits verschiedene Stationen durchlaufen haben. Häufig bleibt dabei ein Gefühl zurück, nicht vollständig verstanden worden zu sein. Die Diagnostik im ZND setzt genau hier an. Sie dient nicht nur der Abklärung einzelner Symptome, sondern der Einordnung des individuellen Funktionsprofils im Alltag.
Ziel ist es, Zusammenhänge nachvollziehbar zu machen und eine fundierte Grundlage für weitere Schritte zu schaffen – nicht, Menschen vorschnell in eine Kategorie einzuordnen.
Spezialisiert auf komplexe und nicht eindeutige diagnostische Fragestellungen bei Autismus und ADHS im Erwachsenenalter
Für wen ist die Diagnostik geeignet?
Die Diagnostik richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene, die:
– sich in bisherigen Erklärungen nicht wiederfinden
– Hinweise auf Autismus und/oder ADHS sehen
– eine fachlich fundierte und differenzierte Einschätzung wünschen
– bereit sind, aktiv an einem strukturierten diagnostischen Prozess mitzuwirken
Hinweis zur Abrechnung: Die Diagnostik im ZND erfolgt auf privater Basis. Eine Abrechnung über gesetzliche oder private Krankenkassen ist nicht möglich.
Ablauf der Diagnostik
- Anfrage über das Kontaktformular
- Vorbereitung durch strukturierte Unterlagen
- Diagnostiktermin in der Praxis (Anamnese, Testverfahren, Verhaltensbeobachtung)
- Auswertung und schriftlicher Befundbericht
- Abschlussgespräch (vor Ort oder per Video)
Komplett-Preis Anamnese, Testung, Befundbericht 690 Euro (ab 1.1.2026)
ADHS-Diagnostik auf hohem fachlichen Niveau
Die ADHS-Diagnostik im Zentrum für Neurodivergenz erfolgt evidenzbasiert und mehrdimensional und orientiert sich an aktuellen wissenschaftlichen und klinischen Empfehlungen für die Diagnostik im Erwachsenenalter.
Es kommen ausschließlich in Deutschland standardisierte und wissenschaftlich anerkannte Verfahren zum Einsatz, die eine differenzierte Einordnung auf symptomatischer, funktionaler und kognitiver Ebene ermöglichen.
Ergänzend werden neuropsychologische Testverfahren eingesetzt, um Aufmerksamkeitssteuerung, Reaktionskontrolle und kognitive Verarbeitung unter standardisierten Bedingungen differenziert zu erfassen.
Die Diagnostik ist klar strukturiert und gezielt aufgebaut, um eine präzise und nachvollziehbare diagnostische Einschätzung zu gewährleisten.
Autismus-Diagnostik auf hohem fachlichen Niveau
Die Diagnostik orientiert sich an aktuellen wissenschaftlichen Standards und erfolgt multimethodal. Zum Einsatz kommen strukturierte Verhaltensbeobachtung, entwicklungsbezogene Anamnese, Fremdanamnese sowie standardisierte psychometrische Verfahren.
Ziel ist eine differenzierte Einordnung der individuellen Wahrnehmungs- und Verarbeitungsmuster im Alltag unter Berücksichtigung von Masking und Kompensation.
Wichtige Voraussetzung für die Autismus-Diagnostik
Für die diagnostische Einordnung im Erwachsenenalter ist eine möglichst verlässliche Rekonstruktion der frühen Entwicklung (ca. 4–10 Jahre) entscheidend. Hierfür wird in der Regel eine Bezugsperson einbezogen, die diese Zeit aus eigener Erinnerung beschreiben kann. Schriftliche Unterlagen wie Schulzeugnisse oder frühere Berichte sind sinnvoll und können diese Einschätzung ergänzen, ersetzen sie jedoch nicht. Wenn diese Informationen nur eingeschränkt verfügbar sind, kann die diagnostische Einordnung erschwert sein oder keine eindeutige Diagnosestellung ermöglichen.
Die Diagnostik erfolgt grundsätzlich ergebnisoffen und orientiert sich an den jeweils erfüllten Kriterien.
Wenn keine Bezugsperson zur Verfügung steht
Eine Autismus-Diagnostik kann auch ohne klassische Fremdanamnese erfolgen. In diesen Fällen erfolgt die Einordnung auf Grundlage der Selbstanamnese, vorhandener Unterlagen und des Gesamtbefundes.
Eine Diagnosestellung ist möglich, wenn sich ein übergreifend konsistentes Entwicklungs- und Befundbild ergibt.
Wenn weder eine Bezugsperson noch aussagekräftige Unterlagen zur Verfügung stehen, ist die diagnostische Einordnung deutlich eingeschränkt.
Im Zentrum für Neurodivergenz steht eine differenzierte, wissenschaftlich fundierte Diagnostik im Vordergrund
Der diagnostische Prozess folgt einem mehrdimensionalen Ansatz. Er umfasst die Abgrenzung zwischen Autismus und ADHS sowie die Einordnung von Überschneidungen, Maskierung und zusätzlichen Belastungsfaktoren.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Übergangsbereichen – dort, wo Symptome nicht eindeutig erscheinen oder sich überlagern und diagnostische Erfahrung entscheidend ist.
Die Ergebnisse werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang eingeordnet. So entsteht ein nachvollziehbares Bild des individuellen Funktionsprofils und seiner Bedeutung im Alltag.
Neuropsychologische Testung
Im Rahmen des Neuroprofils+ werden ergänzend neuropsychologische Testverfahren eingesetzt, um kognitive und funktionale Prozesse differenzierter einzuordnen.
Untersucht wird, wie Aufmerksamkeit, Selbststeuerung und Informationsverarbeitung unter standardisierten Bedingungen funktionieren und in welchem Verhältnis diese Leistungen zum Erleben im Alltag stehen.
Die Testung trägt dazu bei, das individuelle Funktionsprofil nachvollziehbar zu beschreiben und besser zu verstehen.
Die Diagnostik im ZND basiert auf wissenschaftlich fundierten Verfahren und orientiert sich an aktuellen fachlichen Standards.
Sie bietet eine tragfähige Grundlage für weitere medizinische, therapeutische oder sozialrechtliche Schritte.
Wenn Sie das Gefühl haben, mit Ihrer Geschichte bisher nicht ausreichend gesehen worden zu sein, bietet die Diagnostik im ZND die Möglichkeit, ein klareres und stimmigeres Verständnis für sich selbst zu entwickeln.
Termin-Anfrage bitte hier über das Formular stellen
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