Neue Praxisräume im Düsseltal 

Das ZND – Zentrum für Neurodivergenz, Diagnostik & Beratung erweitert seine räumlichen Kapazitäten und zieht in neue, deutlich größere Praxisräume in zentraler Lage.

Ab dem 15.03.2026  finden alle Termine in den neuen Räumlichkeiten in der

Humboldtstraße 60, 40237 Düsseldorf (Düsseltal, Schillerplatz)

statt.

Die neuen Räume ermöglichen eine weitere fachliche und strukturelle Entwicklung des Zentrums, insbesondere im Bereich von Schulungen und Fortbildungen. Der neue Standort ist hervorragend an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und befindet sich in zentraler Lage mitten in Düsseldorf. Bereits vereinbarte Termine bleiben selbstverständlich bestehen und werden automatisch am neuen Standort durchgeführt. 

Weitere Informationen zur Anfahrt finden Sie im Bereich „Kontakt“. Ich freue mich, Sie künftig in den neuen Räumen im Düsseltal begrüßen zu dürfen.

ZND – Zentrum für Neurodivergenz,

Diagnostik & Beratung

Autismus & ADHS Diagnostik

Es erfolgt keine Abrechnung über die gesetzlichen oder privaten Krankenkassen

 

Hinweis zur Beratung
Beratung im ZND erfolgt ausschließlich im Rahmen einer strukturierten diagnostischen Abklärung.
Isolierte Beratungs- oder Orientierungsgespräche sowie reine Screening-Abklärungen außerhalb unserer Angebote bieten wir nicht an.

Es erfordert Mut, sich auf den Weg zu machen – vielleicht liegen bereits viele Stationen hinter Ihnen.

Es erfordert Mut, sich auf den Weg zu machen – vielleicht liegen bereits viele Stationen hinter Ihnen.

Im Zentrum für Neurodivergenz, Diagnostik & Beratung steht eine differenzierte, wissenschaftlich fundierte Herangehensweise im Vordergrund. Sie basiert auf einem reflektierten und offenen Blick für individuelle neuropsychologische Besonderheiten. Ich arbeite mit einem feinfühligen Verständnis für die Vielfalt neurodivergenter Lebensweisen und Ausdrucksformen.

Der diagnostische Prozess folgt einem mehrdimensionalen Ansatz. Er umfasst die sorgfältige Abgrenzung zwischen Autismus-Spektrum-Störung und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sowie die fachliche Einordnung möglicher Überschneidungen und Belastungsfaktoren. Mein besonderes Augenmerk gilt den Übergangsbereichen – dort, wo Symptome maskiert auftreten oder sich überlagern und diagnostische Klarheit besondere Erfahrung erfordert.

Die Diagnostik im Zentrum für Neurodivergenz bietet ein hohes Maß an Validität und klinischer Relevanz und bildet eine fundierte Grundlage für weitere medizinische, therapeutische oder beratende Schritte.
Sie eignet sich insbesondere für sozialrechtliche Fragestellungen wie Reha-Anträge, Nachteilsausgleiche und weiterführende Stellungnahmen.

Ziel meiner Arbeit ist es, die Lebensrealität des Einzelnen in ihrer funktionalen und entwicklungsbezogenen Gesamtheit zu erfassen – unter Einbeziehung biografischer, sensomotorischer und kognitiver Aspekte. So entstehen differenzierte Einschätzungen, die über das hinausgehen, was standardisierte Verfahren allein abbilden können.

Als Entwicklerin der Achtsamkeitsbasierten Depressionstherapie (ADT) verbinde ich evidenzbasierte Verfahren mit einem körperorientierten und achtsamen Verständnis psychischer Prozesse.

Meine Lehrtätigkeit in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften im Bereich der neurodivergenzsensiblen Diagnostik und Therapie sichert einen stetigen Theorie-Praxis-Transfer. Internationale Forschungsergebnisse, neue diagnostische Modelle und empirisch validierte Ansätze fließen kontinuierlich in meine Arbeit ein – und machen sie fundiert, zeitgemäß und reflektiert.

Wenn Sie das Gefühl haben, mit Ihrer Geschichte bisher nicht wirklich gesehen worden zu sein, lade ich Sie herzlich ein, hier einen neuen Blick auf sich selbst zu gewinnen – mit der Möglichkeit, sich selbst besser zu verstehen.


Eine Diagnostik ist ab 16 Jahren möglich

Wichtige Hinweise zur Diagnostik

Unsere Diagnostik richtet sich an Personen, die bereit und in der Lage sind, aktiv an einem strukturierten, mehrstufigen Untersuchungsprozess mitzuwirken.

Voraussetzung für eine Autismus-Diagnostik im Erwachsenenalter ist eine verlässliche entwicklungsbezogene Einordnung der Kindheit (ca. 4–10 Jahre) durch geeignete Unterlagen oder eine geeignete Bezugsperson. Ohne diese Grundlage ist in der Regel keine gesicherte Diagnosestellung möglich.

Bitte buchen Sie nur dann einen Termin, wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen und den strukturierten Ablauf akzeptieren.

Diagnostik bei Autismus Verdacht

  1. Buchung eines Termins über Doctolib oder Warteliste.
  2. Sie sichern Ihren Termin mit einer Anzahlung und erhalten alle weiteren Informationen per Mail.

  3. Vor Ihrem Termin erhalten Sie Anleitungen und ausgewählte Fragebögen, um die Diagnostik optimal vorzubereiten.

  4. Am Diagnostiktag kommen Sie für einen halben Tag in die Praxis. Der Ablauf umfasst eine Kombination aus strukturierten Gesprächen, Testungen und standardisierten Verfahren.

  5. Nach der fachlichen Auswertung erhalten Sie einen schriftlichen Befundbericht. Das Abschlussgespräch findet vor Ort statt; für Klienten mit weiter Anreise gibt es alternativ eine Videosprechstunde.

Die Videosprechstunden zur Befundrückmeldung steht ausschließlich Klienten zur Verfügung, die den Befund nicht persönlich abholen können (z. B. weiter Anreiseweg).

 

 

Komplett-Preis Anamnese, Testung, Befundbericht 690 Euro (ab 1.1.2026)

Autismus-Diagnostik auf hohem fachlichen Niveau

Wissenschaftlich fundiert. Sozialrechtlich belastbar. Individuell angepasst.

Die Autismus-Diagnostik im ZND orientiert sich an den aktuellen Empfehlungen der AWMF-S3-Leitlinie sowie an internationalen diagnostischen Standards für Jugendliche und Erwachsene.

Es kommen ausschließlich wissenschaftlich validierte, klinisch etablierte Verfahren zum Einsatz, die sowohl für die fachliche Einordnung als auch für sozialrechtliche Fragestellungen geeignet sind.
Die Diagnostik geht dabei bewusst über eine rein symptomorientierte Abklärung hinaus

Bestandteile der Diagnostik

Die Diagnostik erfolgt multimodal und umfasst – abhängig von Fragestellung und individuellem Profil – unter anderem:

  • eine strukturierte klinische Verhaltensbeobachtung (z. B. ADOS-2)

  • eine entwicklungsbezogene Anamnese

  • Fremdanamnese durch telefonische Interviews oder standardisierte Fremdbeurteilungsverfahren

  • Selbstbeurteilungsverfahren zu autistischen Merkmalen

  • Erfassung von Maskierungs- und Kompensationsstrategien

  • Einordnung sozialer Unsicherheit und Rückzugstendenzen im Kontext autistischer Verarbeitung

  • Beschreibung alltagsrelevanter Funktionseinschränkungen


Diagnostik bei ADHS Verdacht

  1. Buchung eines Termins über Doctolib oder Warteliste.
  2. Sie sichern Ihren Termin mit einer Anzahlung und erhalten alle weiteren Informationen per Mail.

  3. Vor Ihrem Termin erhalten Sie Anleitungen und ausgewählte Fragebögen, um die Diagnostik optimal vorzubereiten.

  4. Am Diagnostiktag kommen Sie für einen halben Tag in die Praxis. Der Ablauf umfasst eine Kombination aus strukturierten Gesprächen, Testungen und standardisierten Verfahren.

  5. Nach der fachlichen Auswertung erhalten Sie einen schriftlichen Befundbericht. Das Abschlussgespräch findet vor Ort statt; für Klienten mit weiter Anreise gibt es alternativ eine Videosprechstunde.

Die Videosprechstunden zur Befundrückmeldung steht ausschließlich Klienten zur Verfügung, die den Befund nicht persönlich abholen können (z. B. weiter Anreiseweg).

 

Komplett-Preis Anamnese, Testung, Befundbericht 690 Euro (ab 1.1.2026)

ADHS-Diagnostik auf hohem fachlichen Niveau

Die ADHS-Diagnostik im Zentrum für Neurodivergenz folgt einem evidenzbasierten, mehrdimensionalen Vorgehen und orientiert sich an den aktuellen wissenschaftlichen und klinischen Empfehlungen für die Diagnostik im Erwachsenenalter.

Zum Einsatz kommen ausschließlich in Deutschland standardisierte und wissenschaftlich anerkannte Verfahren, die eine differenzierte Einschätzung auf symptomatischer, funktionaler und kognitiver Ebene ermöglichen.
Die Diagnostik ist klar strukturiert und fokussiert aufgebaut, um eine präzise und nachvollziehbare Diagnosestellung zu gewährleisten.


Struktur und Einordnung

Die Untersuchung kombiniert:

  • eine strukturierte klinische Exploration der ADHS-Symptomatik über die Lebensspanne

  • die Erfassung aktueller Funktionsbeeinträchtigungen im Alltag

  • objektive neuropsychologische Leistungsdaten zur Aufmerksamkeits- und Selbststeuerung (Wiener Testsystem)

Im Rahmen der Diagnostik wird geprüft, ob die geschilderten Schwierigkeiten schlüssig durch eine ADHS erklärbar sind oder ob Hinweise auf andere Einflussfaktoren bestehen.
Eine eigenständige Diagnostik anderer psychischer Störungsbilder erfolgt nicht, kann jedoch bei Bedarf empfohlen werden.


Ziel der ADHS-Diagnostik

Ziel ist eine fachlich fundierte, transparente diagnostische Einschätzung, die sowohl für klinische Entscheidungen als auch für sozialrechtliche Fragestellungen geeignet ist und das individuelle Funktionsprofil in den Mittelpunkt stellt.

Neuropsychologische Testung – das Herzstück der ZND-Diagnostik

Die neuropsychologische Testung ist ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik im ZND.
Sie ergänzt Gespräche und Fragebögen durch objektive Leistungsdaten und macht sichtbar, wie kognitive und sozial-kognitive Prozesse unter standardisierten Bedingungen ablaufen.

Zum Einsatz kommen computergestützte Verfahren aus dem Wiener Testsystem (VTS), die gezielt dort eingesetzt werden, wo sie diagnostisch sinnvoll sind.

Je nach Fragestellung können unter anderem folgende Funktionsbereiche untersucht werden:

  • Wie stabil Aufmerksamkeit und Konzentration unter Belastung sind
  • Wie flexibel das Denken auf wechselnde Anforderungen reagiert
  • Wie effektiv Planung, Problemlösen und Fehlerkontrolle ablaufen
  • Wie Emotionen erkannt, reguliert und in Entscheidungen einbezogen werden
  • Wie Reizverarbeitung, Geschwindigkeit und Selbststeuerung zusammenspielen

Was diese Testung leistet:

Die neuropsychologischen Ergebnisse liefern eine objektive Beschreibung der aktuellen Funktionsweise, zum Beispiel:

  • wie stabil Aufmerksamkeit über Zeit aufrechterhalten werden kann

  • wie flexibel auf wechselnde Anforderungen reagiert wird

  • wie effizient kognitive Steuerung und Selbstregulation ablaufen

  • wie soziale Informationen verarbeitet und eingeordnet werden

Gerade bei komplexen Fragestellungen – etwa der Abgrenzung von ADHS, Autismus oder kombinierter Ausprägungen – bietet diese Testung eine wertvolle Ergänzung zur klinischen Einschätzung.

Viele Diagnostikangebote stützen sich überwiegend auf Gespräche und Selbstberichte.
Im ZND wird dies durch gezielt eingesetzte neuropsychologische Verfahren ergänzt, um subjektive Eindrücke und objektive Leistungsdaten zusammenzuführen.

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