Psychologische Differenzialdiagnostik · vollständig online

Wenn Beschwerden nicht in eine einzige Schublade passen.

Eine ergebnisoffene diagnostische Prüfung bei psychischer Belastung, chronischer Erkrankung oder unklaren Vorbefunden – mit ausführlichem psychologischem Befundbericht.

Der Bericht kann auch als ergänzende fachliche Unterlage bei Anträgen zum Grad der Behinderung (GdB) oder im Rahmen einer Pflegegradbegutachtung dienen.

2 Termine à 70–90 Minuten590 Euro komplettonline per Video
Vom Anliegen zum Befund
01Anamnese und Vorbefunde
02Individuelle Testdiagnostik
03Vertiefung und Einordnung
04Schriftlicher Befundbericht

Keine starre Testbatterie: Die Verfahren werden passend zu Ihrer Fragestellung ausgewählt.

Ergebnisoffen statt vorschnell festgelegt

Wann diese Diagnostik sinnvoll sein kann

Eine Diagnose wird nicht vorausgesetzt. Entscheidend ist eine konkrete Frage, die bisher nicht ausreichend beantwortet wurde.

01

Mehrere Beschwerden greifen ineinander

Symptome passen nicht eindeutig zu einem einzelnen Störungsbild.

02

Vorbefunde bleiben widersprüchlich

Bisherige Diagnosen erklären Ihre Situation nur teilweise oder widersprechen einander.

03

Körper und Psyche beeinflussen sich

Eine chronische Erkrankung erschwert die Einordnung psychischer und körperlicher Symptome.

04

Auswirkungen sollen nachvollziehbar werden

Für GdB oder Pflegegrad sollen Einschränkungen in Alltag, Selbstständigkeit und Teilhabe fachlich dokumentiert werden.

Mögliche Fragestellungen

Was diagnostisch geprüft werden kann

Die Auswahl richtet sich nach Ihrem individuellen Beschwerdebild.

Stimmung

Depressive Beschwerden, Antrieb und Erschöpfung

Angst

Angststörungen, Panik, Agoraphobie und Vermeidung

Trauma

PTBS und andere Traumafolgestörungen

Persönlichkeit

Borderline-Symptomatik und andere persönlichkeitsbezogene Fragen

Weitere Belastungen

Zwang, Stress, somatische Belastung und Schlafprobleme

Komplexe Verläufe

Mehrere mögliche Erklärungen oder widersprüchliche Vorbefunde

Strukturiert und individuell

So läuft die Diagnostik ab

01

Anfrage und Prüfung

Sie schildern kurz Ihre Fragestellung. Anschließend erhalten Sie eine Rückmeldung, ob das Angebot für Ihr Anliegen geeignet ist.

02

Erstes Online-Gespräch · 70–90 Minuten

Wir erheben Symptomatik, Verlauf, bisherige Diagnosen und Behandlungen sowie relevante medizinische, biografische und psychosoziale Faktoren. Vorhandene Unterlagen werden einbezogen.

03

Individuelle psychometrische Diagnostik

Zwischen den Terminen bearbeiten Sie ausgewählte Fragebogen- und Testverfahren. Die Zusammenstellung folgt Ihrer Fragestellung – nicht einer starren Testbatterie.

04

Zweites Online-Gespräch · 70–90 Minuten

Ergebnisse und offene diagnostische Kriterien werden vertieft. Bei Bedarf kommen strukturierte Interviews zum Einsatz. Die Befunde und Empfehlungen werden bereits in diesem Termin ausführlich besprochen.

05

Auswertung und Befundbericht

Alle Informationen werden im Zusammenhang ausgewertet. Anschließend erhalten Sie Ihren ausführlichen psychologischen Befundbericht.

Das Ergebnis

Ein Befundbericht, der Zusammenhänge sichtbar macht

Der Bericht fasst nicht nur einzelne Testwerte zusammen, sondern ordnet Anamnese, Vorbefunde, psychometrische Ergebnisse und Funktionsbeeinträchtigungen im Gesamtbild ein.

Diagnosen nach ICD-10 und ICD-11 werden aufgenommen, sofern die diagnostischen Voraussetzungen erfüllt sind.
  • relevante Anamnese und gesichtete Unterlagen
  • eingesetzte psychometrische Verfahren und Ergebnisse
  • differenzialdiagnostische Beurteilung
  • funktionelle Beeinträchtigungen
  • diagnostische Gesamtbeurteilung
  • individuelle Empfehlungen für weitere Schritte

GdB und Pflegegrad

Entscheidend ist nicht nur die Diagnose.

Bei einer entsprechenden Fragestellung werden die konkreten Auswirkungen der Beschwerden auf Selbstständigkeit, Alltagsbewältigung und Teilhabe besonders berücksichtigt.

AlltagsgestaltungSelbstversorgungsoziale Teilhabepsychische Problemlagenkrankheitsbedingte AnforderungenSelbstständigkeit

Der psychologische Befundbericht kann als ergänzende fachliche Unterlage eingereicht werden. Er ersetzt weder die behördliche Feststellung des GdB noch die Pflegebegutachtung.

Bei chronischer körperlicher Erkrankung

Körperliche und psychische Symptome werden nicht vorschnell gleichgesetzt.

Erschöpfung, Schlafstörungen, Herzrasen, Konzentrationsprobleme oder Vermeidungsverhalten können unterschiedliche Ursachen haben. Körperliche Erkrankungen, Medikation, psychische Belastungen und ihre Wechselwirkungen werden deshalb ausdrücklich in die Einordnung einbezogen.

Eine chronische körperliche Erkrankung kann vorliegen, ist aber keine Voraussetzung.

Leistungsumfang

Was im Honorar enthalten ist

Die Diagnostik umfasst

  • zwei Online-Termine à 70–90 Minuten
  • ausführliche Anamnese
  • Prüfung und Sichtung vorhandener Unterlagen
  • individuelle Fragebogen- und Testdiagnostik
  • gegebenenfalls strukturierte Interviews
  • Ergebnisbesprechung im zweiten Termin
  • umfangreichen psychologischen Befundbericht

Nicht Bestandteil sind

  • eine fortlaufende Psychotherapie
  • eine medizinische Begutachtung
  • eine sozialmedizinische oder gerichtliche Begutachtung
  • die behördliche Feststellung des GdB oder eines Pflegegrades
  • eine Zusage über die Anerkennung durch Behörden oder Kostenträger

Klarheit für die nächsten Schritte

Psychologische Differenzialdiagnostik online

Bitte senden Sie zunächst eine kurze Anfrage mit Ihrer Fragestellung. Nach Prüfung erhalten Sie eine Rückmeldung zur Eignung und zum weiteren Ablauf.

Anfrage per E-Mail stellen

info@zentrum-fuer-neurodivergenz.de

590 Euroinklusive Diagnostik, Auswertung und Befundbericht