ASS-Vorabklärung bei unklarer Kindheitsanamnese

Nur auf Empfehlung des ZND nach Durchsicht der Vorabklärung

Dieses Angebot richtet sich an Klienten, bei denen sich im Rahmen der Vorabklärung Hinweise auf eine mögliche Autismus-Spektrum-Störung ergeben, die frühe Entwicklung jedoch noch nicht ausreichend belastbar rekonstruiert werden kann.

Das betrifft zum Beispiel Situationen, in denen keine Zeugnisse oder Unterlagen mehr vorliegen, Eltern oder andere frühe Bezugspersonen nicht befragt werden können oder Erinnerungen an die Kindheit nur lückenhaft vorhanden sind.

Ziel der ASS-Vorabklärung ist es, vor einer vollständigen ASS-Diagnostik zu prüfen, ob die Entwicklungsanamnese ausreichend tragfähig ist und ob eine Autismus-Diagnostik nach den Qualitätsstandards des ZND fachlich sinnvoll durchgeführt werden kann.

Die Vorabklärung umfasst:

  • Sichtung vorhandener Unterlagen
  • strukturierte Fremdbeurteilung oder Fremdanamnese, soweit möglich schriftlich und telefonisch
  • fachliche Auswertung der Entwicklungsinformationen
  • Empfehlung zum weiteren diagnostischen Vorgehen

Mögliche Ergebnisse sind:

  • Eine vollständige ASS-Diagnostik wird empfohlen
  • Es werden zunächst weitere Informationen benötigt
  • Eine ASS-Diagnostik nach ZND-Standard wird derzeit nicht empfohlen

Die ASS-Vorabklärung ersetzt keine vollständige Autismus-Diagnostik und führt nicht automatisch zu einem Diagnostiktermin. Sie dient der fachlichen Klärung, ob eine belastbare weiterführende Diagnostik möglich und sinnvoll ist.

Kosten: 150 €
Eine Anrechnung auf eine spätere ASS-Diagnostik erfolgt nicht.